Maßnahmen für einen guten Brandschutz

Unter einem Brandschutz versteht man alle Maßnahmen, die ergriffen werden können, um die Entstehung oder Ausbreitung von Feuer und Rauch vorzugreifen. Vorbeugende Maßnahmen sind zutreffen und es muss im Falle eines Brandes die Rettung von Menschen und Tieren ermöglicht werden.

Es gibt vier Arten von Brandschutzmaßnahmen

Zum einen wäre es der bauliche Brandschutz. Der technische und organisatorische Brandschutz und zum Schluss der abwehrende Brandschutz.

Vorbeugende Maßnahmen wären vor allem, dass alles dafür getan wird, dass überhaupt kein Brand ausbrechen sollte. Im Einzelnen heißt das: Bei Veranstaltungen, wo Feuer oder Kerzen eine Rolle spielen, muss ein Feuerwehrsicherheitswachdienst (Brandwache), zur Verfügung stehen.

Bei den baulichen Maßnahmen wird es etwas komplizierter. Hier muss über die verwendeten Baustoffe und Bauteile bis zu einem eventuellen Fluchtweg geplant werden. In Deutschland ist es notwendig, für jeden größeren Bau ein Brandschutzgutachten erstellen zu lassen. Das geschieht durch einen zugelassenen Gutachter. Das Konzept muss außerdem mit den lokalen Behörden abgesprochen werden. Die Regelungen sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich.

Der technische Brandschutz

Hierunter fällt die Errichtung von Steigleitern, automatische Bevorratung von Löschmitteln und der Löschwasserversorgung. Der Brandschutz beinhaltet im Einzelnen:

• Brandmeldeanlagen
• Rauchabzugsanlagen
• Notbeleuchtungen
• Das Anbringen von Feuerlöschern und Wandhydranten
• Feuerwehr-Anfahrtszonen
• Löschwasserversorgung
• Brandschutztüren
• Brandschutzklappen

Brandschutz im Eigenheim

In Deutschland gibt es pro Jahr mehr als 600 Todesfälle, die auf Wohnungsbrände zurückzuführen sind. Wichtig ist also, schon beim Bau eines Eigenheimes, sollte dem Brandschutz eine große Bedeutung zugewiesen werden. Doch auch wer schon ein Haus besitzt, kann noch Maßnahmen ergreifen.
Brandgefahrstellen gibt es in einem Haus mehr als genug. Gefahrenquellen stellen schon verkabelte Elektroanlagen dar, die leicht dazu führen, dass sich ein Kabel- oder Schwelbrand entwickelt. Genauso gefährdet ist ein Wohnhaus mit Kindern. Diese spielen bekanntlich gern einmal mit dem Feuer, aber auch das Umstoßen von Kerzen oder das Umwerfen von einem Elektrogerät kann dazu führen, dass durch Funkenschlag ein Feuer entsteht.

Darüber hinaus sind der Herd oder der Ofen klassische Gefahrenquellen. Um sicher zu sein, dass alles getan wurde, um einen Brand zu vermeiden oder ihn schnell eindämmen zu können, gibt es Brandschutzexperten, die auf Wunsch zu einem Hausbesitzer kommen und über alle erdenklichen Maßnahmen aufklären. Für die eigene und die Sicherheit der Familie sollte sich niemand scheuen, so ein Beratungsgespräch in Betracht zu ziehen.