Nachträgliche Änderungswünsche beim Neubau

Nachträgliche Modifikationen während der Konstruktion verursachen zeitliche und geldliche Probleme – Nachträgliche Änderungswünsche seitens des Bauherrn sprengen den finanziellen und auch zeitlichen Rahmen – dies ist aufgrund wenig sorgfältiger Planung und Kommunikation oft der Fall.

Leichtsinnige Bauherren meinen, es sei keine Ursache, während des Konstruierens etwa Innenwände abzureißen und an anderen Stellen aufzubauen, jedoch ist es meistens ein massives Problem. Denn wer eine Innenwand umbaut, der muss kontrollieren, ob dies statisch denkbar ist. Der Bauherr muss hier also nicht nur kontrollieren, er muss auch neu kalkulieren und eine Baugenehmigung anfordern.

Dazu zählt auch die eventuelle Neuverlegung der Leitungen, die im Inneren der Wand verlaufen, neue Materialien müssen angefordert und kalkuliert werden. Auf dem Papier ist der Umbau einer Wand leicht zu strukturieren, jedoch zieht es in der Praxis zahlreiche Aufwände nach sich, die natürlich kostspielig sind. Architekten müssen bezahlt werden, der Bauherr muss für Stornierungen von Bestellungen aufkommen. Daher ist es wichtig, einen Vertrag zu vereinbaren, in dem die nachträglichen Veränderungen mit ihren Kosten festgehalten werden.

Verständigung mit Baufirmen keine Leichtigkeit

Viele Hausbauer beschweren sich über schlechte Verständigung mit den zuständigen Baufirmen. Häufig kommen die Hausbesitzer auf die Baustelle und gewahren Sachen, die sie nicht nachvollziehen können. Um diese Dinge zu besprechen, sollten sie den Planer oder Umsetzer anrufen und um Auskunft bitten. Dies ist jedoch nicht immer einfach – meistens sind die Baufirmen in der Zeit an anderen Baustellen tätig und schwer zu erreichen. Wenn die Firma nicht erreicht werden kann, gehen viele Bauherren von einem Pfusch aus, was nicht immer der Fall sein muss.

Richtiges Bauen: Hausbau niemals ohne Schwierigkeiten

Die Konstruktion einer Eigenwohnung ist eine äußerst komplexe Sache, bei der selten alles reibungslos verläuft. Während des Bauens gilt es, die Probleme schnellstmöglich aufzudecken und mit der Baufirma zu klären. Der Bauherr kann hier Klarheit schaffen, indem er sich vor dem Bauen darauf festlegt, was er eigentlich plant und seine Bedürfnisse mit dem Sachverständigen bespricht.

Hierzu zählt natürlich auch die vertragliche Festlegung selbiger und konsequente Einhaltung der Vorgaben. Regelmäßige Besprechungen sind wichtig, um Problemen vorzubeugen, daher sollte Bauherr und Baufirma alle paar Tage einen Termin ausmachen, um den Stand der Dinge zu besprechen.