Ohne Insekten im Haus

insects-562190_640(2)Wenn die Temperaturen steigen, ist die Luft auch wieder gefüllt vom Summen und Surren unzähliger Insekten. Was zur Natur einfach dazugehört, hat im Haus jedoch nichts zu suchen. Sind Fliegen, Mücken, Wespen & Co. erst einmal in die Wohnung gelangt, greifen die meisten automatisch zur chemischen Keule als Bekämpfungsmittel. Besser ist es jedoch dafür zu sorgen, dass die Insekten gar nicht erst ihren Weg ins Haus finden. Dafür hält der Handel mittlerweile eine Vielzahl an unterschiedlichen Insektenschutzlösungen für Fenster und Tür bereit.

Fliegengitter fürs Fenster

Die wohl günstigste und komfortabelste Möglichkeit, das Fenster gegen Insekten abzuschotten, sind Fliegengitter, die mittels selbstklebendem Klettbands angebracht werden. Klettband sowie Netz lassen sich auf die benötigte Größe zuschneiden und auf den Rahmen kleben. Ebenso schnell wie sie angebracht ist, lässt sich diese Variante auch wieder entfernen, was gerade in Mietwohnungen ein Vorteil ist. Nachteilig ist hier jedoch, dass man nicht mehr durch das Fenster durchgreifen kann, um etwa an davor angebrachte Blumenkästen zu gelangen.

Im Übrigen sollte zur schwarzen Netzvariante gegriffen werden, da diese optisch unauffälliger ist als die weiße. Auf dem selben Prinzip basierend, jedoch optisch ein wenig wertiger, sind Spannrahmen, in denen sich das Fliegengitter befindet. Hier ist schon etwas mehr Aufwand erforderlich, um dem Rahmen passgenau im Fenster zu befestigen. Den Spannrahmen gibt es in zwei Varianten. Einmal wird er fix im Fenster eingesetzt und verhindert so ebenfalls ein Durchgreifen.

Bei einer anderen Ausführung handelt es sich um einen Drehrahmen, der wie ein normales Fenster auch geöffnet werden kann. Sehr beliebt ist auch das Fliegengitter-Rollo, das ganz nach Belieben hoch- und runtergelassen werden kann. Das Rollo ist meist auch die einzige Lösung wenn es sich um ein abgeschrägtes Dachfenster handelt.

Fliegengitter für die Tür

Auch für die Türe finden sich zahlreiche Möglichkeiten zur Insektenabwehr. Denkbar sind hier einzelne Netzbahnen, die überlappend aufgehängt werden. Zusätzlich mit einem Magneten versehen, schließen die Bahnen nach dem Durchgehen von alleine wieder und sind zugleich auch etwas beschwert, um auch bei Wind in ihrer Position zu bleiben. Statt Netzbahnen kann man hier auch zu Lamellengittern greifen, die sich mittels Schiene auf- und zuschieben lassen.

Wie auch beim Fenster gibt es auch für die Tür zudem die Möglichkeit, einen Drehrahmen einzusetzen und somit quasi eine zweite Tür anzubringen, die mit einem Netz versehen ist. Dadurch kommt frische Luft ins Haus, während die Insekten jedoch keine Möglichkeit haben, einen Durchschlupf zu finden. Besonders praktisch ist hier auch die Schwingtür-Variante. Geht man hier mit vollen Händen hindurch, etwa weil man ein Tablett mit Essen auf die Terrasse bringt, muss man keine Hand frei machen zum Öffnen oder Schließen, die Tür schwingt von alleine in Position zurück.

Im Gegensatz dazu gibt es noch die Fliegengittertüren als Schiebekonstruktion, die sich seitlich auf- und zuschieben lassen.